|
Gesetzesänderung in Niederösterreich:
Schluss mit Öl-Lagerräumen - Ölheizung wird noch
attraktiver
Lagerung von bis zu 4.000 Liter Heizöl direkt im Heizraum
erlaubt Eigener Öl-Lagerraum als Argument gegen Ölheizung
ist gefallen.
Bestehende Öl-Lagerräume können neu genützt
werden, Neubauten brauchen keine Öl-Lagerräume mehr
Gesetzesänderung unter Mitwirkung des IWO-Österreich
erreicht.
Seit 18. September
ist die Novelle der NÖ Bautechnikverordnung (8200/7-1 1)
in Kraft, welche die Lagerung von nunmehr 4.000 Liter Heizöl
(bisher maximal 1.000 Liter) direkt im Heizraum ermöglicht.
Angesichts des geringen Verbrauchs moderner Ölheizungen ist
damit der Jahresverbrauch an Brennstoff bequem im gleichen Raum
mit der Heizanlage unterzubringen. Das bringt für den Konsumenten
angenehme Folgen: Bestehende Öl-Lagerräume werden unnötig
und können nun als Wohn- oder Hobbyräume neu genützt
werden.
Wer bislang
eine Kohle- oder Holzheizung betrieben hat und wegen des vorgeschriebenen
Lagerraums nicht auf eine moderne Ölheizung umsteigen wollte,
kann dies nun problemlos tun. Alle Nachteile dieser Heizformen
wie mühsame Befüllung und Befeuerung, Holz- und Kohlestaub,
Ascheentsorgung, Geruchsbelästigung etc. gehören mit
einer modernen Ölheizung der Vergangenheit an.
Die neue Regelung
ist an die Erfüllung einiger Voraussetzungen geknüpft:
- Die maximale Nennleistung des Ölkessels darf 26 kW (Ein-
bzw. Zweifamilienhaus) nicht übersteigen.
- Der Abstand zwischen Ölkessel und Lagerbehälter muss
mindestens einen Meter betragen.
- Die Ölversorgung vom Lagerbehälter zum Ölkessel
muss durch ein Einstrangsystem erfolgen.
- Die verwendeten Tanks müssen doppelwandig ausgeführt
sein.
- Im Heizraum darf kein weiterer Heizkessel untergebracht sein.
Die bisher
für die Öllagerung verwendeten Räume können
nun einer attraktiveren Nutzung zugeführt werden: Etwa als
Hobbyraum, Kellerstüberl oder Sauna. Das IWO-Österreich
hatte sich im Vorfeld der Gesetzwerdung für diese Novelle
intensiv eingesetzt und dabei mit dem Amt der NÖ Landesregierung
eng zusammengearbeitet.
Das IWO-Österreich
ist die Kompetenzstelle der Mineralölbranche für Heizfragen.
Seit 1989 als Verein organisiert, bündelt es die Interessen
von Heizölproduzenten und Brennstoffhändlern, Kessel-
und Tankerzeugern, Hersteller von Kaminsystemen und weiteren Unternehmen
im Umfeld des Heizsystems Ölheizung. Wichtige Aufgaben sind
die Darstellung der Vorteile der Ölheizung in der Öffentlichkeit
sowie die Mitwirkung an der öffentlichen Diskussion zum Thema
Heizung sowie Einflussnahme auf die entsprechende politische Willensbildung.
Weitere Informationen
dazu erhalten Konsumenten beim
IWO-Österreich,
Reisnerstraße 3/7, 1030 Wien
Tel. 01/710 68 99, Fax 01/710 68 98
wien@iwo-austria.at, www.heizungsvergleich.at
sowie bei
Installateur, Rauchfangkehrer, Brennstoffhändler und ihrer
Gemeindevertretung.
Quelle:
http://www.iwo-austria.at/index.php?id=48&backPID=1&tt_news=24
Für Anfragen
oder Problemlösungen rund um's Heizen, Bauen und Wohnen stehe
ich Ihnen jederzeit Telefonisch zur Verfügung.
¬
Roman Nimmrichter
Heizungstechniker, Rauchfangkehrermeister
»
Tel: 0664 - 890 860 5
»
Nutzen Sie das Mailformular «
Ihre Nachricht habe ich sofort an meinem Telefon
|